Alegoría de la dignidad

Eine Photoserie in Triptychen

Das Thema 

Die Krise ist ein systemimmanentes Phänomen des Kapitalimus. Der Neoliberalismus begegnet solchen Krisen mit Austeriät und antisolidarischer Politik. So vermehren sich Macht und Reichtum der herrschenden Klasse. Der Kapitalismus lebt von sozialer Ungleichheit. Davon abgesehen trägt der Großteil der euopäischen Gesellschaften machistische Züge. Das zeigt sich umso deutlicher in der Krise, die auf die Geschlechter unterschiedliche Auswirkungen hat. Sie trifft die Frauen deutlich stärker.


Das Leitmotiv

Die Serie „Alegoría de la dignidad“ („Allegorie der Würde“) stellt Frauen vor, die gegen das neoliberale System, gegen die Ungleichheit kämpfen und ein Leben in Solidarität verkörpern. Das bestimmende Leitmotiv des Projektes ist es, die Würde dieser Frauen sichtbar zu machen.  


Formaler Aspekt und Ziel

„Alegoría de la dignidad“ ist eine Photoserie die mit der Form des Triptychons arbeitet. Im Zentrum steht das Portrait der jeweiligen Frau. Flankiert wird dieses Hauptbild von zwei weiteren Bildern, die zum einen einen wichtigen persönlichen Gegenstand und zum anderen einen für diese Frau bedeutsamen Ort zeigen.

Triptychen haben eine lange Tradition in der Kunstgeschichte. Bis ins 19. Jahrhundert waren sie vornehmlich im Zusammenhang mit religiösen Motiven zu sehen.  Im 20. Jahrhundert haben Maler wie Otto Dix, Max Beckmann, Oskar Kokoschka das Spektrum erweitert und Triptychen mit Szenen aus dem Alltag oder der griechischen Mytologie gemalt. 

„Alegoría de la dignidad“ zeigt eine Bilderreihe des Alltagslebens in deren Mittelpunkt Frauen aus Sevilla stehen. Sie soll eine Hommage an diese Frauen sein, die die Solidarität täglich leben und nicht auf den Titelseiten der Hochglanzmagazine vorkommen und keine Internetstars sind. Die Betrachter und Betrachterinnen der „Alegoría de la dignidad“ sollen sich mit den Themen hinter den Bildern auseinandersetzen. Mit dem Kampf für Gleichberechtigung, Solidarität und die Würde der Frau. 


Ort und Personen.

Photographiert wurde in Sevilla. Wichtig war es, die Atmosphöre, das Licht, die Luft des Südens spürbar zu machen. Die Frauen sind Akteurinnen. Sie sind keine Modelle. Sie zeigen, was sie im Moment der Aufnahme zeigen wollten. Ihre Persönlichkeit, ihr Temprament, Aspekte ihrer Seele. Die Ausstellung wurde 2016/2017 in verschiedenen Städten Andalusiens gezeigt




Ana

Antonia

Arantxa

Astrid

Nerea

Caterina

Carmen

Miriam

Gloria

Celia

Emilia

Eva

Ines

Maria del Mar

Laura

Marta

Nora

Regli

Rosario

Rosmery

Sara

Sofia

Sonia

Yaumara

Natalya

Michael SchmidPhotography Vienna